Am 14. Dezember 2025 wurde die Organisation „Palästina muss leben“ gegründet. Dabei waren
über 100 Teilnehmer, darunter Vertreter/innen von 19 Solidaritätsinitiativen, 30 Delegierte aus
sieben Bundesländern und neun Gäste aus acht Bundesländern. Gewählt wurde ein 12-köpfiges, internationales Koordinatorenteam.
Das Besondere und Wertvolle an unserer Organisation ist der Zusammenschluss von Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern, ob deutsch, kurdisch, jordanisch … und palästinensischen Menschen, die ein gemeinsames Anliegen haben, eng zusammen arbeiten und dadurch auch freundschaftliche, solidarische Beziehungen entwickeln. Unsere neue Organisation wird Aufklärung auf der Straße mit aktiver Solidarität verbinden. Wir treten politisch ein für das Existenz- und Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes!
Pressesprecher von „Palästina muss leben“ ist Mahmoud Atiq. Er lebt in Gelsenkirchen, ist 41 Jahre alt und Vater von 4 Kindern. Seit 11 Jahren lebt er in Deutschland. Mahmoud Atiq: „Ich bin
politischer und humanitärer Aktivist. Seit Beginn des Krieges bin ich beteiligt an Protesten. Dazu
habe ich 7 Demonstrationen in Düsseldorf, Bochum und Gelsenkirchen organisiert. Wir waren mit Tausenden auf der Straße gegen die Verbrecher-Regierung von Netanjahu und die Unterstützung durch Friedrich Merz.“
Zur jetzigen Situation berichtet Mahmoud Atiq über Telefongespräche mit Verwandten in Gaza:
„Meine Verwandten leben mit 2 Kindern in einem Zelt. Sie müssen jeden Tag mehrere Stunden
anstehen für einen Kanister Wasser. 1 Million Menschen lebt in zerrissenen Zelten oder auf der
Straße. Die Menschen haben kaum Geld, die Preise sind sehr hoch.“
Zu Palästina muss leben: „Ein zentrales Ziel ist der Wiederaufbau des Al-Awda-Gesundheitsnetzwerkes in Gaza, ein Projekt der ICOR und aktuelle medizinische Nothilfe. Wir wollen Teams entsenden von Ärztinnen und Ärzten und anderen medizinischen Mitarbeitern.
Wir haben bereits viele Brigadisten gewonnen, die ehrenamtlich Zeit für den Wiederaufbau einsetzen wollen, sobald dies möglich ist. Und wir suchen weitere Brigadisten. Wir sammeln dafür Spenden, Medikamente und medizinisches Gerät. Al-Awda konnte mit unserer Hilfe eine Heizungsanlage installieren für die Mutter-Kind-Station. Den aktuellen Spendenstand finden Sie auf der Seite von Solidarität International e.V. (aktuell 302.342,54 €). Außer dem Krankenhaus unterstützen wir auch noch mit bis zu 10 % des Spendengelds andere humanitäre Projekte. In Gelsenkirchen haben wir bei einer Spendengala für 530 Menschen Essen gekocht und dabei 14.000,- € eingenommen. Mit diesem Geld wurde für die Menschen in den Zelten in Gaza Essen zubereitet.“
Nicht nur in Gaza, auch im Westjordanland ist die Situation schlimm. Dazu Mahmoud Atiq: „Jeden Tag wird den Palästinensern Land genommen für den Neubau von Siedlungen. Die Bauern können nicht arbeiten. Zionistische Agenten zerstören ihre Bäume und Häuser. 15 000 Menschen sind verhaftet, auch Kinder und Frauen. Bitte vergesst die Menschen in Palästina nicht!“
Spendet auf folgendes Konto von Solidarität International e.V.
IBAN: DE 86 5019 0000 6100 8005 84 Stichwort: Gaza soll leben
Mehr Informationen erhält man über:
palaestina-muss-leben@protonmail.com
bei TikTok: mahmoudatiq
auf der Seite: solidaritaet-international.de
und bei den Mahnwachen in den verschiedenen Orten

